75 Jahre Hans Fischer Kunststoffverarbeitungs-GmbH

75 Jahre Hans Fischer Kunststoffverarbeitungs-GmbH

Mit Stolz blicken wir auf die vergangenen 75 Jahre und auf das, was wir in dieser Zeit erreicht haben, zurück.

Das Unternehmen wurde 1946 durch Herrn Hans Fischer als Buchbinderei gegründet und erweiterte schnell sein Leistungsspektrum bspw. um die Verarbeitung von Hart- und Weichfolien zu Ringmappen und Ausweishüllen.

In den 1950er Jahren hat Hans Fischer den Werkstoff PLEXIGLAS® für sich und sein Unternehmen entdeckt, wodurch sich das Einzelunternehmen rasant zu einem modernen Kunststoffverarbeiter entwickelte.

Gewerbeanmeldung 1946

Als mittlerweile in 3. Generation familiengeführter Mittelständler sind wir stolz darauf, uns seit 75 Jahren am Markt etabliert zu haben und unsere Kunden von unserer jahrzehntelangen Branchenerfahrung profitieren zu lassen.

Unternehmenssitz 1948-1949 – Rheinauhafen Köln

In der Zeit von ca. 1980 bis ca. 2015 war man besonders stark in den Bereichen POS/POP, Visual Merchandising und dem Ladenbau. Hans Fischer pflegte hierzu neben der kundenspezifischen Anfertigung auch ein hauseigenes Sortiment für diese Branchen, bestehend aus Aufstellern, Prospektständern u.ä. Artikeln. Das wohl bekannteste Hans Fischer Produkt aus dieser Zeit sind Zweifels ohne die Plexiglas-Namensschilder.

Hier zählte man insbesondere in den 80er und 90er Jahren zu den Marktführern im deutschsprachigen Raum, vorwiegend für führende Einzelhändler, die Tourismusbranche, große Industriekunden sowie für zahlreiche Wiederverkäufer.

In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen mehr und mehr zum technischen Lösungsanbieter entwickelt. Es wurde erheblich in den Maschinenpark investiert und durch strukturelle und personelle Veränderungen wurden vertriebsseitig neue Märkte erschlossen.

Als Kunststoffverarbeiter mit hauseigenem Siebdruck werden wir heute zudem als vollumfänglicher Lösungsanbieter geschätzt.

Heute dürfen wir neben langjährigen Kunden aus den Bereichen POS und Ladenbau führende Hersteller aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Medizintechnik, der Leuchtenindustrie sowie führende Elektronikhersteller aus den Bereichen Haushaltsgeräte, Smart-Home und der Elektromobilität zu unseren Kunden zählen.

Inzwischen sind bedruckte Bediendisplays aus PMMA und PC, bedruckte Piktogrammscheiben, Zeichnungsteile als transparente Schutzelemente für den Maschinen- und Anlagenbau und POS-Displays klassische, beispielhaft genannte Anwendungen aus unserem Hause.

Neben unserer hohen Inhouse-Fertigungskompetenz, z.B.

  • CNC-Fräs-/ und -Laserbearbeitung,
  • der Warmverformung
  • und dem hochwertigen Verkleben von Thermoplasten,
  • der Baugruppenmontage
  • sowie einem hauseigenen Siebdruck,

bieten wir durch ein starkes Netzwerk (z.B. Großformatdigitaldruck, Holz- und Metallverarbeitung, u.ä.) auch ganzheitliche Lösungskonzepte an.

Um diesem Anspruch auch in Zeiten von immer schneller wechselnden Anforderungen, dynamischer Märkte und des stetigen technologischen Fortschritts gerecht zu werden, produzieren wir ausschließlich „Made in Germany“. Dies ist für die Gesellschafterfamilien eine Herzensangelegenheit und wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Unternehmenssitz seit 1992 – Köln Marsdorf

Unser Jubiläum nahmen wir zum Anlass, ein Refresh unseres Unternehmenslogos vorzunehmen, welches wir Ihnen hier gerne vorstellen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Mitarbeitern, Lieferanten, Partnern und vor Allem unseren Kunden für die langjährige Treue bedanken. Wir freuen uns auf die Zukunft mit Ihnen und hoffen, auch die kommenden 75 Jahre ein fairer und verlässlicher Partner für Sie sein zu dürfen.

PLEXIGLAS® PROTERRA

PLEXIGLAS® PROTERRA – 100% recyclebar

Immer mehr unserer Kunden legen großen Wert auf Themen wie Nachhaltigkeit und ressourcenschonenden Umgang. Daher freuen wir uns, Ihnen mit PLEXIGLAS® PROTERRA aus dem Hause Röhm den geeigneten Werkstoff anbieten zu können.

Im Kreislauf der Natur gibt es keine Verschwendung. Wenn etwas zerfällt, bildet sich aus den Bestandteilen etwas Neues.
PLEXIGLAS® PROTERRA folgt diesem Beispiel. Kein Massenkunststoff. Sondern ein Hochleistungswerkstoff, der zu 90 % aus recyceltem PLEXIGLAS® besteht.

  • 100% Recyclebar

Wertschöpfung statt Abfall. PLEXIGLAS® trägt zu einer Ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft bei. Das Material kann in seine Ausgangsbausteine zerlegt und vollständig wiederverwertet werden.

Zum Beispiel in PLEXIGLAS® PROTERRA

  • Umweltschonende Herstellung

Die Produktion Plexiglas ist unschädlich für die Natur. Abwasser und Abluft bei der Herstellung werden gefiltert und aufbereitet, es entstehen keine giftigen Stoffe. Produktionsabfälle werden gesammelt und verwertet.

  • Langlebige Produkte

Was nicht kaputtgeht, braucht nicht ersetzt zu werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Kunststoffen ist PLEXIGLAS® extrem langlebig, bruchfest und witterungsbeständig.

  • Gut für Mensch und Umwelt

PLEXIGLAS® Platten und Installationen geben auch nach vielen Jahren keinerlei Stoffe am Boden, Luft oder Wasser ab. Das Material ist lebensmittelgerecht, geruchsneutral und verbrennt sogar schadstofffrei.

 

Für weitere Informationen und eine konkrete Projektberatung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Sonderanfertigung Maschinen-Einhausung aus PLEXIGLAS im Kölner Schokoladenmuseum

TRANSPARENTE SCHOKOLADENPRODUKTION

TRANSPARENTE SCHOKOLADENPRODUKTION

Im Schokoladenmuseum Köln bekommen Besucher einen Einblick in die Herstellung von süßen Figuren, Trüffeln und Pralinen. Die Sichtfenster aus PLEXIGLAS® sind derart transparent, dass man in Versuchung gerät, direkt zuzugreifen.

Fast alle lieben Schokolade! Aber wer hat schon eine Vorstellung davon, wie sich die bitteren Kakaobohnen in süße Köstlichkeiten verwandeln? Das Schokoladenmuseum Köln zeigt die Produktionsschritte vom Rösten bis zur fertigen Tafel in einer begehbaren Schokoladenfabrik.

Deren Höhepunkt ist die gläserne Schokoladenfabrik, in der Chocolatiers ihre Handwerkskunst vorführen: Im Hohlfigurenstudio malen sie Gussformen mit flüssiger Schokolade aus. So bekommen Nikoläuse weiße Bärte und Osterhasen dunkle Kulleraugen. An einer anderen Station werden Pralinen und Trüffel dekoriert. Diese faszinierende Manufaktur ist im Frühjahr 2020 von Hans Fischer mit großformatigen Sichtfenstern aus PLEXIGLAS® modernisiert worden.

Freier Blick auf die Arbeit der Chocolatiers

„Wir möchten die Produktion von Schokolade für unsere Besucher transparent und erlebbar machen“, sagt Dr. Christian Unterberg-Imhoff, der Geschäftsführer des Museums. Und wo Transparenz gefragt ist, bietet sich PLEXIGLAS® an, denn es ist einer der transparentesten Werkstoffe überhaupt. Weil es in seiner Ausgangsform zudem absolut farblos ist, sieht man dahinterliegende Objekte optisch unverfälscht in den richtigen Proportionen und Farben. Es gewährt den perfekten Durchblick, unabhängig von der Materialstärke. Transparenz und Brillanz bleiben dauerhaft erhalten. Deshalb ist PLEXIGLAS® ein gefragtes Material für Sichtfenster, Aquarien oder Museumsvitrinen.

Weil es im Schokoladenmuseum bereits an anderen Stellen Sichtschutzelemente und Maschinenverkleidungen aus dem Markenacrylglas gibt, lag es nahe, das bewährte Material von Röhm auch für das Schokoladenatelier zu verwenden – nicht zuletzt für ein einheitliches und hochwertiges Erscheinungsbild.

Die PLEXIGLAS® Einhausung des Hohlfigurenstudios ist deckenhoch und bildet einen hygienisch abgeschlossenen Raum im Raum. Das ist wichtig, weil hier Lebensmittel inmitten des Museumsbetriebs verarbeitet werden. Optisch unauffällig sind zwei Türen eingelassen – die Zugänge für die Maître Chocolatiers. Außerdem dient die Einhausung auch dem Schutz der Besucher vor laufenden Maschinen wie der Hohlfigurenschleuder.

Logistische Spitzenleistung

Zwar liegt die umfangreiche Neugestaltung des Schokoladenateliers schon einige Monate zurück, aber der Museumschef hält immer noch kurz den Atem an, wenn er davon erzählt: „Das war die Herausforderung schlechthin!“

Wo die Herausforderungen lagen, erläutert Tim Kulisch vom PLEXIGLAS® Verarbeitungspartner Hans Fischer Kunststoffverarbeitungs-GmbH aus Köln. Das Unternehmen hat die Einhausung konstruiert, geplant und realisiert. Die Dimensionen der Sichtfenster stellten besondere Anforderungen an Statik, Transport und Montage. „Einige der hier verbauten PLEXIGLAS® Elemente reichen an die maximale verfügbare Plattengröße von zwei mal drei Metern heran.“ Da wurde es auf dem Weg durchs Gebäude an manchen Stellen ganz schön eng.

„Am kniffligsten war es, die großflächigen PLEXIGLAS® Platten unbeschadet in den ersten Stock des Museums zu befördern. Dies gelang mit Vakuum-Hebezeugen, die an riesige Saugnäpfe erinnern und sperrige Werkstücke sicher greifen. Wir hatten zwei Kräne mit Vakuum-Hebern im Einsatz – einen, der die Platte von unten anreichte, und einen, der sie oben annahm“, beschreibt Kulisch das Vorgehen. Wie gut, dass PLEXIGLAS® nur halb so schwer ist wie Glas und zudem um ein Vielfaches bruchfester.

Glashebegeräte für Montage im Einsatz

PLEXIGLAS® lässt sich beim Einbau anpassen

Kulisch schätzt am Werkstoff PLEXIGLAS® außerdem, dass er sich beim Einbau noch an unerwartete Gegebenheiten anpassen lässt. Zum Beispiel wenn irgendwo ein Bauteil hervorsteht. Oder wenn eine Platte beim Transport einen Kratzer abbekommt. „Wäre es Glas, müsste man das ganze Teil wegwerfen. PLEXIGLAS® bietet dagegen den Vorteil, dass es sich auch noch vor Ort passend schneiden lässt und dass man Kratzer wegpolieren kann.“ Das war jedoch bei diesem Projekt im Schokoladenmuseum nicht nötig, alles klappte reibungslos.

PLEXIGLAS® XT mit bester Dickentoleranz

Auf einer Länge von zehn Metern sind 15 PLEXIGLAS® Elemente zwischen Edelstahlleisten am Boden und an der Decke befestigt. Die Fachfirma wählte für dieses Projekt extrudiertes (XT) Markenacrylglas von Röhm mit 25 Millimetern Dicke. „PLEXIGLAS® XT, eignet sich aufgrund seiner geringen Dickentoleranz exzellent für solche Anwendungen, die eine hohe Maßgenauigkeit erfordern“, erklärt Kulisch. So fügen sich die einzelnen Elemente perfekt in die Leisten. Die Konstruktion steht stabil, nichts wackelt oder klappert.

„Aufsehenerregende Konstruktion“

Der Museumsleiter ist begeistert vom neuen Ausstellungsraum. Ebenso Mitarbeiter und Besucher, die wissen, wie das Hohlfigurenstudio früher aussah. „Das Vorgängerstudio war kleiner und nicht komplett einsehbar. Jetzt haben wir hier eine aufsehenerregende, schicke Konstruktion mit durchgehenden Sichtfenstern, die Besucher sehr nahe an das Geschehen heranbringt“, freut sich Unterberg-Imhoff.

Und es macht nichts, wenn besonders neugierige Schokoladenfans dabei Fingerabdrücke hinterlassen, denn PLEXIGLAS® lässt sich ganz einfach reinigen – für einen dauerhaft appetitlichen Anblick.

„Einhausungen aus PLEXIGLAS® sind transparent und brillant. Und sie bieten uneingeschränkte Sicht auf Fertigungsprozesse.“

– Tim Kulisch

Business Development & Sales Manager bei der Hans Fischer Kunststoffverarbeitungs-GmbH